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Depressionen und das 3. Chakra

Ich möchte mit diesem Artikel gerne an den vorherigen (Stabil durch turbulente Zeiten) anschließen, denn wie dort kurz erwähnt, hat in 2020 der schon im jährlichen Anstieg befindliche Antidepressiva-Konsum noch einmal mächtig zugelegt. Diesen möchte ich nun konkret anhand der Depression unter dem energetischen Gesichtspunkten der Chakras ein wenig besprechen.


Unter Depressionen versteht man eine gedrückte, traurige Verstimmung, die mit Selbstvorwürfen, Grübeln und Konzentrationsverlust (mental), verminderter Aktivität (motorisch) bzw. Interesse- und Antriebslosigkeit (motivational), Schlaflosigkeit, Appetit- und Libidoverlust (vegetativ) einhergeht (Quelle: Dorsch - Psychologisches Wörterbuch - 12. Auflage). Ein Unterdrücken von Gefühlen zwecks Anpassung oder Vermeidung.


Der Begriff Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad. Er bezieht sich auf die unsichtbaren Energiewirbel, die in ständiger Drehbewegung Energie, das sog. Prana oder Chi, in unser energetisches System Mensch hinein transportieren. Man kann sie, außer man ist hellsichtig, nicht sehen, doch fühlen kann sie jeder Mensch. Sie liegen direkt über unseren endokrinen Drüsen, in denen sie im physischen Körper verankert sind. Es gibt derer 7 Hauptchakras und noch viele Nebenchakras. Jedes dieser Chakras beinhaltet Informationen über alles, was auf uns einströmt und sie dienen dem gesamten Energiesystem. Ihre Aufgabe ist es, einerseits ein gesundheitliches Gleichgewicht herzustellen und andererseits Körper, Geist und Seele in Entwicklung, Wachstum und Heilung zu unterstützen. Sie zeichnen auf, speichern, regulieren und kommunizieren. Neben diesen Gemeinsamkeiten unterscheiden sie sich durch spezifische Funktionen, indem sie Teilprozesse in den Körpern regulieren. Sie arbeiten in unterschiedlichen Frequenzen (sichtbar in Farben oder hörbar als Töne), jedes seiner Aufgaben entsprechend. Diese Frequenzen sind miteinander verbunden und eine Störung in einem Chakra wirkt sich auf alle anderen aus. Bei einem Frequenzabfall ist sofort unser Wohlbefinden, ob physisch, emotional, mental oder spirituell, negativ beeinflusst. Bei Dauerstörungen, sog. Blockaden, wird der Energiefluss eingedämmt, was durch Ausweichen gewisser Aspekte in uns selbst entsteht. Dieses Verweigern führt langfristig zu Krankheiten.


Ich habe das dritte bzw. Solar-Plexus-Chakra ausgewählt. Es liegt zwischen dem unteren Brustbein und dem Nabel. Lege einmal deine flache Hand darauf. Hier liegt das Zentrum deiner eigenen Macht, deiner Stärke und deines Willens und hat mit deiner Meinungsbildung zu tun. Hier entwickelst du Mut, dich in der Welt zum Ausdruck zu bringen, entgegen allen Schwierigkeiten. Dazu bedarf es innerer Stärke, Zähigkeit und einen Willen zum Erfolg. Setzt du dieses Chakra richtig ein, dann bietet es dir unbegrenzte Möglichkeiten - beim Arbeiten, für das Gestalten von Veränderungen, deine Ideen zu verwirklichen und dein eigene Leben in die gewünschte Richtung zu lenken - einfach zu werden, wer du bist. Auf der physischen Ebene steht es mit der Verdauung und den Verdauungsorganen (Magen, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm) in Verbindung.

Mit der Arbeit an diesem Chakra geht es darum, die eigene Macht zu erkennen, raus aus der Opferrolle zu kommen und zum siegreichen Überlebenden werden, die eigene Individualität leben und das mit Erfolg. Seine Aufgabe ist es, dich bei der Entwicklung deines Selbstwertgefühles, Kraft, Willen und Unterscheidungsvermögen zu unterstützen.

Ist dieses Chakra nun durch negative Emotionen - sie sind negativ, weil man sie nicht fühlen mag - wie Ärger, Wut, Eifersucht, Groll und Schuld blockiert, suchen sich diese ungeäusserten machtvollen Antriebskräfte im Inneren eine Wirkstätte, vorzugsweise das ihnen entsprechende Organ. Das Unterdrücken der o.g. Gefühle beginnt meist schon sehr früh in der Kindheit.

Wenn nun dieses Chakra aus dem Gleichgewicht geraten ist, fühlt man sich als Opfer - der Umstände, der unterdrückten Gefühle und seines schwachen Selbstvertrauens. Die Energie richtet sich nach innen, statt sich einen Kanal nach draußen zu suchen. Und hier finden wir auch die große Problematik, die mit Einschränkungen der Corona-Virus-Affaire einher geht. Einerseits überlassen viele Menschen das Denken, das Entscheiden und das Handeln dem Staat und geben damit komplett ihre eigene Macht ab. „Die klugen Köpfe und Wissenschaftler in Berlin werden schon in unserem Interesse handeln, man kann ihnen vertrauen, sie sind ja vom Volk gewählt“. Doch was passiert in diesem Moment? Man gibt seine eigene Macht ab, denn man sucht nicht mehr nach der eigenen Wahrheit, bildet sich kein eigenes Urteil mehr, entscheidet nicht mehr für sich selbst, was richtig und was falsch ist. Wenn man damit beginnt, dann wird das eigene Selbstvertrauen immer schwächer. Das wird dann auch freiwillig gerne aufgegeben, denn es braucht für die eigene Stabilität das Getragen-sein durch andere. Das Schlimmste, was einem mit einem verletzten dritten Chakra passieren kann, ist die Zurückweisung, die Ablehnung durch andere. Und trotzdem brodelt es im Untergrund, denn das ständige Sich-selbst-zurücknehmen gegenüber den „Mächtigen“ führt zu wachsendem Ärger mit sich zuspitzender Entwicklung. Die Verleugnung der inneren Gefühle verstärkt das Sinken des Selbstwertes. Hier zeigt sich das Gefangen-sein im Teufelskreis und ein Ausbruch hiervon kann nur durch eine Explosion erfolgen. Also ist das Mittel der Wahl - nicht wie von der Seele gewünscht, das Anschauen und Bearbeiten der Gefühle, sondern - Psychopharmaka, die die Lebendigkeit nehmen und den Menschen zu Matschgemüse (engl. vegetable) werden lassen. Ja, die Angst vor der eigenen Macht und Kraft verhindert, dass Menschen ihr volles Potential erschließen und entweder den Kopf in den Sand stecken und ihre ganze Energie dazu verwenden, die angestauten negativen Gefühle in Schach zu halten und zu unterdrücken oder wie Don Quijote in sinnlosen Kämpfen zu vergeuden. Das nennt man Hemmung oder Kompensation, hat aber mit einer gesunden, erlösten Form so gar nichts zu tun. Die erlöste Form bei einem Menschen zeigt sich darin, dass er versucht, auf allen Lebensgebieten etwas eigenes zu entwickeln als Spiegel seiner individuellen Persönlichkeit. Warum haben so viele Menschen Angst davor, die eigenen Anlagen zu entwickeln, wie sie von Natur aus in ihnen angelegt sind? Diese Anlagen gilt es mit Inhalt zu füllen und das braucht etwas Mut, Zeit und Aufmerksamkeit für sich selbst. Dafür sollten wir die Auszeit der Lockdowns nutzen - für die Reise zu uns selbst. Es ist ein wunderbares, einmaliges Geschenk, wer weiss, wann sich solch eine Gelegenheit wieder bietet. Die Zeiten ändern sich und im Sinne des Wassermanns gilt es, die eigene Individualität zu leben bzw. sie leben zu lernen. Es geht darum, neue Wege zu gehen, aus alten Mustern auszubrechen und sich zu befreien. Dafür gilt es nach innen zu schauen. Sei du selbst, denn kein anderer kann es für dich sein! Depressionen waren gestern.

Habe ich Dein Interesse geweckt? Ich reise gerne und zu zweit macht es viel mehr Freude!


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